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Wie war die Erfahrung mit der Gruppenaufgabe im letzten Takt, in der wir innerhalb der Lerngruppe unsere Erfahrungen zu unterschiedlichen Online-Kommunikationstools ausgetauscht haben? (Reflexion)
Grundsätzlich empfand ich die Aufgabe als interessant, da ich “gezwungen” war, mir vertieft Gedanken über Werkzeuge zu machen, die ich täglich nutze. Auch war es äußerst interessant zu sehen, wie die Erfahrungen anderer mit den gleichen Werkzeugen waren - teilweise stark abweichend voneinander. Inhaltlich hat die Aufgabe bei mir keine Fragen aufgeworfen und auch die Sinnhaftigkeit war für mich gegeben.
Die Rollenverteilung im Rahmen der Aufgabe war schnell erledigt, da es nur eine “Sonderrolle” – die des Moderators – gab. Für diese Rolle hat sich direkt ein Lerngruppenmitglied freiwillig gemeldet. Die anderen Teilnehmer an der Diskussion mussten dann nur noch ihre Erfahrungen austauschen. Bis auf leichte zeitliche Diskrepanzen beim Posten der Diskussionsbeiträge ist der Erfahrungsaustausch aus meiner Sicht inhaltlich sehr positiv verlaufen. Von Moderationsseite wurden die Kernaussagen übersichtlich in tabellarischer Form dargestellt.
Somit ist mein Fazit zur Aufgabenstellung und auch zur Bearbeitung fast durchgehend als positiv einzustufen.
Ein Punkt ist für mich jedoch wert, kritisiert zu werden: Zur Schaffung der theoretischen Grundlage zu dieser Aufgabe stand ein Studienbrief zur Verfügung. Aus meiner Sicht waren die meisten Studienbriefe und Zusatzmaterialien, die ich im Rahmen der ersten Takte erhalten habe durchaus geeignet, eine solide Wissensbasis im jeweiligen Fachgebiet aufzubauen. Der Studienbrief zu den “Formen netzbasierter Wissenskommunikation und Kollaboration” ist aus meiner Sicht jedoch sowohl in Qualität als auch in Umfang und Aktualität deutlich unter dem bisherigen Niveau. Die Werkzeuge, die in diesem Studienbrief beleuchtet werden, werden nur sehr oberflächlich betrachtet. Auch ist die Auswahl der Werkzeuge sehr begrenzt. Blogs, Twitter u.ä. -> Fehlanzeige.
Nun könnte man diese fehlenden Werkzeuge auf die Aktualisierungszyklen des Studienbriefes schieben. Doch selbst unter diesem Gesichtspunkt bleibt mir unklar, wie z.B. das Werkzeug Forum behandelt wird. Forum taucht nur im Zusammenhang mit Newsgroups auf. Aus meiner Sicht sollte man hier aber stark zum “normalen” Webforum differenzieren, da der Grundgedanke nicht dem einer Newsgroup entsprechen muss. Das Werkzeug des Web(diskussions)forums ist durchaus ein älteres und intensiv genutztes und sollte im Rahmen eines solchen Studienbriefes – unabhängig von der Aktualität – selbstverständlich explizit betrachtet werden.
Gesamtfazit: Aufgabe = gut; Studienbrief = nicht so gut!

Vielen Dank für die Reflexion Deiner Erfahrung mit Online-Gruppenarbeit. Schön, dass die Aufgabenstellung und der Diskussionsprozess so positiv waren. Tipp: Die zeitlichen Diskrepanzen beim posten von Forumsbeiträgen, kann man umgehen, indem man im Vorfeld einen zeitlichen Rahmen setzt.Das kann hilfreich sein, um die Diskussion flüssiger laufen zu lassen und es ist so leichter tatsächlich eine Diskussion in Gang zu bringen. Danke für die Rückmeldung bezüglich der Studienmaterialien. Wir bemühen uns natürlich immer die Studienbriefe aktuell zu halten und ggf. durch Zusatzmaterialien zu ergänzen. Ein Feedback hilft da, auf mögliche Schwachstellen in den Materialien und Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen zu können. Ich habe als neues Zusatzmaterial einen Artikel über Twitter eingestellt. Vielleicht interessiert dieser Dich.
Viele Grüße
Barbara